Tam Coc

„Ha Long Bay on land“

Unser Ziel war Tam Coc, ein kleines Örtchen bei Ninh Binh. So klein, dass es nur eine Straße gibt. Dafür aber wunderschön an den Bergen gelegen. In Ninh Binh direkt haben wir uns überhaupt nicht aufgehalten, da wir in diversen Blogs erfuhren, dass es keine besonders schöne Stadt ist.

Anreise mit dem Bus

Zum Glück gibt es direkte Busverbindungen von Cat Ba nach Tam Coc. Im Vergleich zur Anreise aus Hanoi mit Cat Ba Express haben wir weniger bezahlt (ca. 8€) aber dafür gab es auch weniger Service, wie z.B. die Kommunikation in welchen Bus wir müssen 😀 Zusammen mit den anderen Mitfahrern haben wir es dann irgendwie hinbekommen doch noch richtig zu landen.

Sehr lustig war, dass ich dort am Bus zufällig einen alten Bekannten wiedergetroffen habe 😀 Wir haben 2013 gemeinsam die Thomas Cook Reiseleiter-Schulung in Mallorca mitgemacht – Was für ein mega Zufall!! Wir haben dann vereinbart, dass wir uns in Hongkong nochmal treffen, da sie am 01.11. dort hinfahren wollten und wir am 02.11.
Das läuft am Ende allerdings nicht so richtig wie geplant haha. Aber dazu später mehr!

Nach etwa 4,5h Fahrt kamen wir in Tam Coc an und suchten unser Hotel in der App MAPS.ME, wie immer wenn wir irgendwo eintrudeln: „Anderthalb Kilometer. Da brauchen wir kein Taxi, das gehen wir zu Fuß.“  Hmhm.. Eins- zweimal falsch abgebogen und weiter als gedacht war es auch noch. 4 Km und gefühlte zwei Stunden später kamen wir dann tatsächlich in unserem Tam Coc Valley Homestay an haha

Urlaub in den Bergen

Es sind neu eröffnete Bungalows, sehr nett gestaltet mit viel Grün vor den großen Fenstern, einem Seerosenteich in der Mitte und Sitzmöglichkeiten mit Bergblick..echt idyllisch. Wir liehen uns jeden Tag einen Scooter für 6€ aus und fuhren durch die Gegend. 

Das erste Tagesziel war die Bai Dinh Pagode. Eine riesige Anlage mit mehreren Tempeln und über 500 Buddha Statuen, die Südostasiens größter Buddhisten Komplex sein soll. 

Unser Highlight aber war der Trip zur Hang Mua Cave. Schon der Eingangsbereich war sehr idyllisch hergerichtet, mit vielen Fotospots und ein paar Bars. Danach folgt der Eingang zu einem kleinen Park sowie die berüchtigten 500 Stufen auf Hang Mua. Wenn es oben nicht so heiß gewesen wäre, hätte ich dort ewig sitzen bleiben können!

Die Stufen sind schnell überwindbar, unterwegs kommen auch ein paar Aussichtspunkte, bestückt mit Stuhl und Tischlein zum Rasten und Genießen. Was allerdings eine Qual war, war der Versuch, ein Foto von dem steinernen Drachen zu schießen, ohne dass sich so viele Menschen drumherum versammeln… Man möchte meinen die Aussicht wäre das Highlight 😀

Lohnenswert!

Insgesamt haben wir es in Tam Coc sehr genossen. Unser Homestay war, wie unsere langwierige Anreise schon andeutete xD, eher außerhalb – nur eine Straße neben der Bich Dong Pagoda. Dafür hatten wir aber Ruhe, gute Luft sowie Bergblick und zum Nachmittags-Drink oder Abendessen nahmen wir den Scooter ins Dorf 👍🏻 Hier ein paar weitere Eindrücke von Tam Coc:

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