Noi a Hanoi*

Unser Flug in die Hauptstadt Vietnams hatte 3 Stunden Verspätung, in der Zwischenzeit haben wir uns auf Netflix mit den nächsten Folgen von Sons of Anarchy unterhalten 😀 Ein Hoch auf das Internet!!

Die Einreise am Flughafen war einfach wie noch nie: keine Zettel ausfüllen, keine Warteschlangen. Am Info-Schalter erfuhren wir dann mit welchem Bus wir in die City kommen und tauschten auch endlich mal unsere Rest-Scheine aus Japan, Südkorea und Taiwan um!

Gegen 23 Uhr trudelten wir nach einem kurzen Fußmarsch vom Bus im Hotel ein. Unser Rezeptionist hatte schon auf der Couch am Eingang sein Nachtlager aufgeschlagen als wir ankamen 😀 Aber das scheint hier üblich zu sein..

Das Hotel Hanoi Vision Boutique lag direkt im Zentrum, nahe dem Hoan Kiem Lake, mit der St. Joseph’s Cathedral vor der Tür. Wahrscheinlich hatte es gerade erst wiedereröffnet da wir die Ersten im neu eingerichteten Zimmer waren. Im ganzen Viertel in dem wir wohnten war High Life: Restaurants, Bars, Geschäfte und Straßenverkäufer am laufenden Band. Dazu Scooter-Fahrer und viele Busse in den engen Straßen. In der Altstadt von Hanoi hatten wir das erste Mal wirklich das Verlangen nach einer Atemschutzmaske xD

Die Preise in Vietnam sind sensationell günstig! Auch wenn die Währung Dong sehr gewöhnungsbedürftig ist. Unsere Orientierung ist 10.000 Dong ~0,40€, wenn es bei hohen Beträgen hapert, kommt die Währungs-App zum Einsatz (Wie hat man das früher ohne Handy und Internet nur immer gemacht??).
Jedenfalls essen wir beide eine ordentliche Portion inkl. Getränke für 8 Euro (ca. 200.000 Dong) Weitere Highlights sind die frischen Früchte und Kokosnüsse sowie die Gastfreundschaft der Vietnamesen.

In Hanoi verbrachten wir 3 Tage um uns alles ein bisschen anzuschauen. Besonders finde ich auch, dass nicht überall die typischen ostasiatischen Hochhäuser stehen, sondern sich auch viele französische Baustile verstecken. Viele Gebäude wie auch die St. Joseph’s Cathedral und das Hanoi Opera House sowie die ausgeprägte Cafè-Kultur, der Katholizismus und die Fahrrad-Taxis sind Überbleibsel aus der französischen Kolonialzeit.

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*italienisch für wir in Hanoi – Hat einfach gut gepasst 😀

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